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November 23, 2013
Die Open-Data-Bewegung
Baack, Stefan: Die Open-Data-Bewegung : Das Verhältnis von Praktiken, Zielen und Selbstbild der Open Knowledge Foundation Deutschland. - 85 S. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-363745
Bremen, Univ., Masterarb., 2013.
Open Data bzw. Open Government Data meint den freien Zugang zu und die uneingeschränkt Nutzung und Weiterverbreitung von unbearbeiteten Rohdaten der öffentlichen Verwaltung durch jedermann für jegliche Zwecke. Spätestens seit der Eröffnung des ersten offiziellen Open-Data-Portals Data.gov in den USA 2009 erfreut sich der Begriff wachsender Beliebtheit. So zählt die ebenfalls 2009 gegründete, multilaterale Open Government Partnership inzwischen über 30 teilnehmende Staaten. Auch immer mehr NGOs und Open-Data-Aktivisten erhoffen sich von Open Data mehr Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und Partizipation, weshalb parallel zu einer zunehmenden Etablierung von Open Data durch Regierungen von einem Aufkommen der Open-Data-Bewegung die Rede ist. Bislang ist diese Bewegung jedoch weitestgehend unerforscht. Die vorliegende Arbeit versteht sich daher als eine explorative und qualitative Studie über die Open-Data-Bewegung am Beispiel der Open Knowledge Foundation Deutschland. Genauer geht es um das Verhältnis von Praktiken, Zielen und Selbstbild der Aktivisten: Was sind die zentralen Praktiken, welche Ziele werden mit der Verbreitung offener Daten verbunden und wie kann das Selbstbild der Beteiligten dabei beschrieben werden?
Juni 03, 2012
Open Initiatives: Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft
Open Initiatives: Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft / Hrsg. von Ulrich Herb. - Saarbrücken : Universitätsverlag des Saarlandes, 2012. 978-3-86223-062-4 http://universaar.uni-saarland.de/monographien/volltexte/2012/87/
Initiativen, die Transparenz, offenen und möglichst einfachen Zugang zu Informationen, etwa in Wissenschaft und Verwaltung fordern und herstellen, gewinnen rasant an Bedeutung und beginnen sich immer weiter zu differenzieren. Die Forderungen reichen von freiem (im Sinne von kostenlosem) Zugang zu Informationen bis hin zu offenem Zugang analog den Prinzipien der Open Source Community. Manche Initiativen und Phänomene fokussieren stärker auf Transparenz als auf Offenheit, wie z.B. die Whistleblower-Plattform Wikileaks, während wiederum andere (z.B. Open Government oder Open Access zu Forschungsdaten) die Forderungen nach Transparenz und Offenheit kombinieren oder sich an der Bereitstellung nicht-proprietärer Informationen versuchen (wie das Geodaten-Projekt OpenStreetMap oder die Open Metrics Konzepte im Wissenschaftskontext).
Zwölf Autorinnen und Autoren aus Open Data Projekten und aus den Bereichen Open Access, Open Science, Journalismus und Recht beschreiben und analysieren die besagten und andere Open Initiatives, diskutieren deren Gemeinsamkeiten und Grenzen sowie radikale Offenheitskonzepte wie WikiLeaks und Anonymous.
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