Dezember 02, 2013
Zivilrechtliche und strafrechtliche Sanktionen bei unerlaubter Vervielfältigung eines urheberrechtlich geschützten Werkes
Lohmann, Markus Andreas: Zivilrechtliche und strafrechtliche Sanktionen bei unerlaubter Vervielfältigung eines urheberrechtlich geschützten Werkes / von Markus Andreas Lohmann. - Berlin : Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, 2013. - 55 S. - (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft ; 337) Online-Version: http://edoc.hu-berlin.de/series/berliner-handreichungen/2013-337
Abstract:
Das Urheberrecht mit seinen ausdifferenzierten Regelungen spielt in der täglichen Bibliothekspraxis eine wichtige Rolle.
Insbesondere die Vervielfältigung von gedruckten Publikationen und Informationsträgern
unterliegt den engen Grenzen des Urheberrechts.
Die Bereitstellung von Kopiermöglichkeiten in den Räumen der Bibliothek ermöglicht
und fördert die Erstellung von Duplikaten durch die Nutzer. Des Weiteren erlaubt der
technische Fortschritt auch die Erstellung digitaler Kopien durch Abfotografieren mit
Smartphones oder Einscannen mit Handscannern und Ähnlichem. Diese Mö glichkeiten
der Vervielfältigung durch Bibliotheksnutzer sind Gegenstand dieser Arbeit. Darüber
hinaus werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Versendung von Kopien auf
Anforderung von Nutzern dargestellt.
Urheberrechtsverletzungen eines Bibliotheksbenutzers durch die verbotene Vervielfältigung von urheberrechtlich geschützten Werken können gegen diesen als unmittelbar
Handelnden zivilrechtliche Ansprüche des Verletzten zur Folge haben, gleichzeitig kann
dieses Verhalten auch eine strafbare Handlung darstellen.
Diese Arbeit zeigt die Reichweite des rechtlichen Verantwortungsbereichs des Bibliothekspersonals auf, wenn es den Nutzer bei der Urheberrechtsverletzung gewähren lässt
oder auf dessen Anforderung Kopien erstellt. Untersucht werden die zivilrechtlichen und
strafrechtlichen Rechtsfolgen, die das Bibliothekspersonal oder die Rechtsträger der Bib liothek treffen können, wenn Mitarbeiter ihre bibliothekarischen Aufsichtspflichten ver letzen.
Aufgezeigt werden neben der Reichweite der bibliothekarischen Aufsichtspflichten auch
die Bedingungen eines urheberrechtskonformen Verhaltens seitens der Bibliothek, ihrer
Rechtsträger und Mitarbeiter.
Diese Veröffentlichung geht zurück auf eine Masterarbeit im postgradualen Fernstudiengang Master of Arts (Library and Information Science) an der Humboldt -Universität zu
Berlin.
Dezember 01, 2013
Klosterbibliotheken in Österreich
Hepperger, Andreas: Klosterbibliotheken in Österreich : und die ‚Digital Heritage’-Politik
Europas ; Eine Momentaufnahme. - 87 S. : graph. Darst.
Krems, Donau-Univ., Lehrgang Bibliotheks- und Informationsmanagement, Masterarbeit, 2003.
http://www.hepperger.info/docs/master_thesis.pdf
November 23, 2013
Die Open-Data-Bewegung
Baack, Stefan: Die Open-Data-Bewegung : Das Verhältnis von Praktiken, Zielen und Selbstbild der Open Knowledge Foundation Deutschland. - 85 S. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-363745
Bremen, Univ., Masterarb., 2013.
Open Data bzw. Open Government Data meint den freien Zugang zu und die uneingeschränkt Nutzung und Weiterverbreitung von unbearbeiteten Rohdaten der öffentlichen Verwaltung durch jedermann für jegliche Zwecke. Spätestens seit der Eröffnung des ersten offiziellen Open-Data-Portals Data.gov in den USA 2009 erfreut sich der Begriff wachsender Beliebtheit. So zählt die ebenfalls 2009 gegründete, multilaterale Open Government Partnership inzwischen über 30 teilnehmende Staaten. Auch immer mehr NGOs und Open-Data-Aktivisten erhoffen sich von Open Data mehr Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und Partizipation, weshalb parallel zu einer zunehmenden Etablierung von Open Data durch Regierungen von einem Aufkommen der Open-Data-Bewegung die Rede ist. Bislang ist diese Bewegung jedoch weitestgehend unerforscht. Die vorliegende Arbeit versteht sich daher als eine explorative und qualitative Studie über die Open-Data-Bewegung am Beispiel der Open Knowledge Foundation Deutschland. Genauer geht es um das Verhältnis von Praktiken, Zielen und Selbstbild der Aktivisten: Was sind die zentralen Praktiken, welche Ziele werden mit der Verbreitung offener Daten verbunden und wie kann das Selbstbild der Beteiligten dabei beschrieben werden?
November 15, 2013
MOOCs – Massive Open Online Courses
MOOCs – Massive Open Online Courses : Offene Bildung oder Geschäftsmodell? / Hrsg. Rolf Schulmeister. - Münster [u.a.] : Waxmann, 2013. - 275 S. 978-3-8309-2960-4 37,90 €. online kostenlos unter: http://www.waxmann.com/fileadmin/media/zusatztexte/2960Volltext.pdf
November 08, 2013
Copyright & Copyriot
Nuss, Sabine: Copyright & Copyriot : Aneignungskonflikte um geistiges Eigentum im informationellen Kapitalismus. - Münster : Verl. Westfälisches Dampfboot, 2006. - 269 S. Zugl.: Berlin, Freie Univ., Fachbereich Politische Wissenschaft, Diss., 2005. - Online zum kostenlosen Download auf der Homepage der Autorin. [via Ingo Stützle]
Oktober 19, 2013
Information rules
Lektüre-Empfehlung aus der VL Informationswirtschaft für Bibliotheken: Shapiro/Varian – "Information rules" http://t.co/5PrrryImGh
— Markus Trapp (@textundblog) October 19, 2013
Oktober 06, 2013
Describing Data Patterns
Voß, Jakob: Describing Data Patterns. A general deconstruction of metadata standards
Berlin, Humboldt Universität, Diss., 2013. ISBN: 1490931864 [Link geht zu Researchgate, dort Download]
ABSTRACT Many methods, technologies, standards, and languages exist to structure and describe data. The aim of this thesis is to find common features in these methods to determine how data is actually structured and described. Existing studies are limited to notions of data as recorded observations and facts, or they require given structures to build on, such as the concept of a record or the concept of a schema. These presumed concepts have been deconstructed in this thesis from a semiotic point of view. This was done by analysing data as signs, communicated in form of digital documents. The study was conducted by a phenomenological research method. Conceptual properties of data structuring and description were first collected and experienced critically. Examples of such properties include encodings, identifiers, formats, schemas, and models. The analysis resulted in six prototypes to categorize data methods by their primary purpose. The study further revealed five basic paradigms that deeply shape how data is structured and described in practice. The third result consists of a pattern language of data structuring. The patterns show problems and solutions which occur over and over again in data, independent from particular technologies. Twenty general patterns were identified and described, each with its benefits, consequences, pitfalls, and relations to other patterns. The results can help to better understand data and its actual forms, both for consumption and creation of data. Particular domains of application include data archaeology and data literacy.
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