Januar 30, 2014

Blended Shelf

Kleiner, Eike: Blended Shelf : Ein realitätsbasierter Ansatz zur Präsentation und Exploration von Bibliotheksbeständen. - 163 S. : Ill. und graph. Darst. Konstanz, Univ., Fachbereich Informatik und Informationswiss., Masterthesis, 2013. http://hci.uni-konstanz.de/downloads/thesis_kleiner.pdf

Abstract
Gegenstand dieser Arbeit ist das User Interface Blended Shelf, welches die Erfahrung des Regal-Browsings jenseits des physischen Ortes Bibliothek ermöglicht. Das Regal-Browsing bietet Nut-zern zahlreiche Vorteile und wird aktiv als Recherchestrategie eingesetzt. Für Bibliotheken gibt es bisher kaum einsetzbare und erprobte Anwendungen, die das Regal-Browsing digital, und damit losgelöst vom Einsatzort und der Nutzungszeit, ermöglichen. Daher ist es Ziel dieser Arbeit, ein User Interface zu entwickeln, welches die Erfahrung des Regal-Browsings digital anbietet, ohne dabei die wesentlichen Vorteile zu verlieren, die stark im physischen Raum verankert sind.
Um dies zu erreichen, werden im ersten Teil der Thesis anhand der theoretischen Hintergründe des Regal-Browsings, einer Umfeld- und Bedarfsanalyse sowie verwandter Arbeiten grundlegende Anforderungen erhoben. Die theoretisch formulierten Anforderungen bilden das Fundament für die konkrete Implementierung, die Funktionsweise und das realitätsbasierte Interaktionsdesign des Blended Shelf. Diese Aspekte werden im mittleren Teil der Arbeit dargestellt. Um zu prüfen, ob die Implementierung die Anforderungen erfüllt und die Benutzerschnittstelle von Nutzern als hilfreich und nutzbar wahrgenommen wird, wurde eine umfangreiche Feldstudie durchgeführt. Der Studien-aufbau wird im letzten Drittel der Arbeit beschrieben. Anschließend werden die Ergebnisse präsen-tiert und auch im Hinblick auf offene Fragen und zukünftige Arbeiten diskutiert.

"Einen Eindruck über die Interaktion und Funktion des Blended Shelf, sowie das Studien-Setting bietet ein Video unter: https://www.youtube.com/watch?v=pMdMGt4Yxuw. Alternative Settings werden in einem früheren Video gezeigt: https://www.youtube.com/watch?v=0qrKezAfIWY"

Januar 19, 2014

Opening Science

Opening Science – The Evolving Guide on How the Internet is Changing Research, Collaboration and Scholarly Publishing / Sönke Bartling ; Sascha Friesike [Hrsg.] - 2014. http://www.openingscience.org/get-the-book/ Kommt heraus als gedrucktes Buch auf dem Buchmarkt, als Open Access Buch via Internet und als "living book" auf einem editierbaren Wiki auf GitHub. [via scinoptica]

Dezember 19, 2013

Wie können Bibliotheken das PR-Instrument Storytelling für ihre PR-Arbeit nutzen?

Bäßler, Josefine: Wie können Bibliotheken das PR-Instrument Storytelling für ihre PR-Arbeit nutzen? : Analyse erfolgreicher Fallbeispiele und Ableitung von Handlungsstrategien auf Bibliotheken. - 137 S. Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Information, Bachelorarbeit, 2011. Storytelling heißt, Unternehmensgeschichten in PR- und Öffentlichkeitsarbeit strategisch zu nutzten. Erfolgreiche Unternehmen und Organisationen setzen Storytelling in ihrer PR-Arbeit ein, um die Kunden emotional zu überzeugen und für ihre Produkte und Werte zu begeistern. Da Bibliotheken immer noch mit Image-Problemen kämpfen, können sie Storytelling für sich nutzen, um mehr Aufmerksamkeit bei Nutzern und Kunden zu gewinnen. In dieser Arbeit wird dargestellt, wie Storytelling eingesetzt werden kann. Um die PR-Arbeit zu unterstützen werden Handlungsempfehlungen zur Anwendung von Storytelling in Bibliotheken gegeben. Diese basieren sowohl auf Lehr- und Grundlagenliteratur zum Thema Storytelling, bibliothekarischer Literatur und Praxisbeispielen aus Bibliotheken, Fallbeispielen aus deutschen Unternehmen sowie staatlichen Institutionen und Ergebnissen aus zwei Experteninterviews zum Thema.

Media Asset Management Systeme

Bezold, Sven: Media Asset Management Systeme : Vorgehen bei Auswahl und Einführung am Beispiel des Philipp Holzmann Bildarchivs. - Potsdam, FH, FB5, Studiengang Information und Dokumentation, Bacholorarbeit, 2012. 72 S. http://opus4.kobv.de/opus4-fhpotsdam/frontdoor/index/index/docId/483

Dezember 02, 2013

Zivilrechtliche und strafrechtliche Sanktionen bei unerlaubter Vervielfältigung eines urheberrechtlich geschützten Werkes

Lohmann, Markus Andreas: Zivilrechtliche und strafrechtliche Sanktionen bei unerlaubter Vervielfältigung eines urheberrechtlich geschützten Werkes / von Markus Andreas Lohmann. - Berlin : Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, 2013. - 55 S. - (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft ; 337) Online-Version: http://edoc.hu-berlin.de/series/berliner-handreichungen/2013-337 Abstract: Das Urheberrecht mit seinen ausdifferenzierten Regelungen spielt in der täglichen Bibliothekspraxis eine wichtige Rolle. Insbesondere die Vervielfältigung von gedruckten Publikationen und Informationsträgern unterliegt den engen Grenzen des Urheberrechts. Die Bereitstellung von Kopiermöglichkeiten in den Räumen der Bibliothek ermöglicht und fördert die Erstellung von Duplikaten durch die Nutzer. Des Weiteren erlaubt der technische Fortschritt auch die Erstellung digitaler Kopien durch Abfotografieren mit Smartphones oder Einscannen mit Handscannern und Ähnlichem. Diese Mö glichkeiten der Vervielfältigung durch Bibliotheksnutzer sind Gegenstand dieser Arbeit. Darüber hinaus werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Versendung von Kopien auf Anforderung von Nutzern dargestellt. Urheberrechtsverletzungen eines Bibliotheksbenutzers durch die verbotene Vervielfältigung von urheberrechtlich geschützten Werken können gegen diesen als unmittelbar Handelnden zivilrechtliche Ansprüche des Verletzten zur Folge haben, gleichzeitig kann dieses Verhalten auch eine strafbare Handlung darstellen. Diese Arbeit zeigt die Reichweite des rechtlichen Verantwortungsbereichs des Bibliothekspersonals auf, wenn es den Nutzer bei der Urheberrechtsverletzung gewähren lässt oder auf dessen Anforderung Kopien erstellt. Untersucht werden die zivilrechtlichen und strafrechtlichen Rechtsfolgen, die das Bibliothekspersonal oder die Rechtsträger der Bib liothek treffen können, wenn Mitarbeiter ihre bibliothekarischen Aufsichtspflichten ver letzen. Aufgezeigt werden neben der Reichweite der bibliothekarischen Aufsichtspflichten auch die Bedingungen eines urheberrechtskonformen Verhaltens seitens der Bibliothek, ihrer Rechtsträger und Mitarbeiter. Diese Veröffentlichung geht zurück auf eine Masterarbeit im postgradualen Fernstudiengang Master of Arts (Library and Information Science) an der Humboldt -Universität zu Berlin.

Dezember 01, 2013

Klosterbibliotheken in Österreich

Hepperger, Andreas: Klosterbibliotheken in Österreich : und die ‚Digital Heritage’-Politik Europas ; Eine Momentaufnahme. - 87 S. : graph. Darst. Krems, Donau-Univ., Lehrgang Bibliotheks- und Informationsmanagement, Masterarbeit, 2003. http://www.hepperger.info/docs/master_thesis.pdf

November 23, 2013

Die Open-Data-Bewegung

Baack, Stefan: Die Open-Data-Bewegung : Das Verhältnis von Praktiken, Zielen und Selbstbild der Open Knowledge Foundation Deutschland. - 85 S. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-363745 Bremen, Univ., Masterarb., 2013. Open Data bzw. Open Government Data meint den freien Zugang zu und die uneingeschränkt Nutzung und Weiterverbreitung von unbearbeiteten Rohdaten der öffentlichen Verwaltung durch jedermann für jegliche Zwecke. Spätestens seit der Eröffnung des ersten offiziellen Open-Data-Portals Data.gov in den USA 2009 erfreut sich der Begriff wachsender Beliebtheit. So zählt die ebenfalls 2009 gegründete, multilaterale Open Government Partnership inzwischen über 30 teilnehmende Staaten. Auch immer mehr NGOs und Open-Data-Aktivisten erhoffen sich von Open Data mehr Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und Partizipation, weshalb parallel zu einer zunehmenden Etablierung von Open Data durch Regierungen von einem Aufkommen der Open-Data-Bewegung die Rede ist. Bislang ist diese Bewegung jedoch weitestgehend unerforscht. Die vorliegende Arbeit versteht sich daher als eine explorative und qualitative Studie über die Open-Data-Bewegung am Beispiel der Open Knowledge Foundation Deutschland. Genauer geht es um das Verhältnis von Praktiken, Zielen und Selbstbild der Aktivisten: Was sind die zentralen Praktiken, welche Ziele werden mit der Verbreitung offener Daten verbunden und wie kann das Selbstbild der Beteiligten dabei beschrieben werden?